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Stellos an der ParkingSwiss-Generalversammlung: Parken als Systemfrage

Am 13. Mai 2026 durfte Stellos an der Generalversammlung von ParkingSwiss in Bern vor rund 120 Personen aus der Schweizer Parkbranche präsentieren.

Im Zentrum stand eine einfache Frage: Warum diskutieren Städte, Eigentümer, Betreiber und Mobilitätsexperten nach 100 Jahren noch immer über dasselbe Parkproblem?

Parken ist nicht nur ein Gebäudethema

Parken wurde lange isoliert betrachtet: ein Gebäude, ein Betreiber, eine Zufahrtsregel, ein Vertrag. Diese Sicht erklärt, warum das Problem bestehen bleibt.

Parken ist ein Systemfrage. Jeder private Stellplatz, jeder öffentliche Stellplatz, jede Regel, jeder Preis und jede Datenlücke beeinflusst, wie sich Menschen durch eine Stadt bewegen.

Die unsichtbaren 89 Prozent

Nur rund 11 Prozent der städtischen Parkplätze sind öffentlich sichtbar und aktiv steuerbar. Die übrigen 89 Prozent sind privat, fragmentiert und für viele Nutzer kaum zugänglich.

Solange diese Kapazität unsichtbar bleibt, verlagern wir Verkehr, statt ihn zu lösen. Die Chance liegt darin, bestehende Kapazität sichtbar, nutzbar und vernetzt zu machen.

Technologie allein reicht nicht

Software, Zugangskontrolle, Zahlungen, Auslastungsdaten und Preise können viel bewirken. Aber das Thema betrifft Städte, Eigentümer, Betreiber, Mieter, Besucher, Fahrer und Technologiepartner zugleich.

Die Diskussion in Bern hat gezeigt: Wissen und Infrastruktur sind vorhanden. Der nächste Schritt ist, die Teile zu verbinden.

Danke an ParkingSwiss

Vor der Schweizer Parking-Branche sprechen zu dürfen, war eine grosse Ehre. Vielen Dank an ParkingSwiss für die Einladung, das Vertrauen und den offenen Austausch.

Die nächsten 100 Jahre Parken müssen nicht aussehen wie die letzten 100.

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